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Frauen für den Frieden Schweiz
Femmes pour la Paix Suisse
Donne per la Pace Svizzera
Women for Peace Switzerland

Jahresvorschau 2012

Jahresbericht 2010

Intiative "Ja zur Aufhebung der Wehrpflicht"
129'000 Unterschriften sind gesammelt. Die Initiative wird am 5. Januar 2012 eingereicht. Treffpunkt für alle, die dabei sein möchten 10.00 Uhr auf dem Bundesplatz.

Friedensnobelpreisträgerinnen
Wenn du Frieden willst, bereite dich auf Frieden vor!

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Labyrinth – Frauenkultur im öffentlichen Raum


Aachener Friedenspreis am Antikriegsstag 1.9.2011

Frauen für den Frieden Schweiz gratulieren Jürgen Grässlin aus Freiburg und der Tübinger Informationsstelle Militarisierung herzlich zum Aachener Friedenspreis. Sein engagierter und detaillierter Kampf gegen die Rüstungsindustrie und für ein Waffenausfuhrverbot verdient diese Anerkennung in jeder Hinsicht und spornt auch uns zu Weiterarbeit  an diesen Themen an. Die deutsche und die schweizerische Waffenindustrien sind bekanntlich eng verbunden.

Frauen für den Frieden sind Mitglied im Unterstützungskomitee der eidgenössischen Volksinitiative „Für den geordneten Ausstieg aus der Atomenergie (Atomausstiegsinitiative)“ und beteiligen sich aktiv an der Unterschriftensammlung.

Zivildienst
Die Frauen für den Frieden Schweiz protestieren energisch gegen die Herabsetzung des Zivildienstes, wie sie kürzlich in der Sicherheitskommission des Nationalrats wieder deutlich zum Ausdruck kam.  Der Zivildienst ist nicht minderwertig im Vergleich zum Militärdienst, er ist eine notwendige Alternative. Die vorgeschlagene Verschärfung, die den Tatbeweis nur noch vor der Rekrutenschule zulassen will, ist eine Aushöhlung, die klar zurückzuweisen ist, ebenso wie die vom Bundesrat im Februar erlassenen Einschränkungen.

Die Allianz «Nein zu neuen AKW» begrüsst den Entscheid von Bundesrätin Doris Leuthard, das Rahmenbewilligungsgesuch-Verfahren für neue Atomkraftwerke zu sistieren. Gleichzeitig fordert die Allianz den Bundesrat auf, nun ernsthaft eine Strompolitk umzusetzen, welche ohne neue AKW auskommt.

Bundesrätin Doris Leuthard macht mit ihrem Entscheid, bestehende Atomkraftwerke aufgrund der katastrophalen Ereignisse in Japan, deren Ausmass immer noch nicht abgeschätzt werden können,  zu überprüfen und das Verfahren für die Prüfung von neuen Atomkraftwerken zu sistieren, einen ersten wichtigen Schritt in die richtige Richtung. Für Jürg Buri, Präsident der Allianz Nein zu neuen AKW, ist aber klar: «Wenn es Bundesrätin Doris Leuthard mit der Sicherheit der Schweizerischen Bevölkerung Ernst meint, dann muss sie die Gesuche ablehnen.»
Die «Allianz Nein zu neuen AKW» ruft zudem den Bundesrat auf, nun ernsthaft eine Strompolitik umzusetzen, welche ohne neue AKW auskommt. Die erneuerbaren Technologien sind längstens verfügbar und ihre Wirtschaftlichkeit hinlänglich bewiesen. «Wenn wir die Milliarden, die für den Bau eines Atomkraftwerkes nötig sind, in Energieeffizienz und erneuerbare Energien investieren, haben wir einerseits mehr Energie zur Verfügung und schaffen andererseits mehr Qualitätsarbeitsplätze in der Schweiz», erinnert Chrstian van Singer. 

Die Allianz «Nein zu neuen AKW»
Die Allianz «Nein zu neuen AKW» setzt auf die Zukunft und damit auf die umwelt- und sozialverträgliche Nutzung neuer erneuerbarer Energien und auf Stromeffizienz. Sie wird auf nationaler Ebene die Abstimmungskampagne gegen die Rahmenbewilligung für den Bau neuer AKW führen und eine Mehrheit der Bevölkerung mobilisieren, gegen neue AKW zu stimmen.

Weitergehende Informationen zur Allianz «Nein zu neuen AKW» und zu Risiken und Gefahren der Atomenergie finden Sie auf der Website www.nein-zu-neuen-akw.ch.

Boykott gegen Israel - ein Beitrag über die BDS Kampagne (Boykott - Desinvestment - Sanctions)
von Jochi Weil-Goldstein

Shanti-Lepra- und Behindertenhilfe in Nepal
Unser Mitglied, die Ärztin Ruth Gonseth, ehemalige grüne Nationalrätin aus Liestal hat in 2008 und 2009 je 5 Monate im Shanti Lepra- und Behindertenheim in Katmandu gearbeitet und wird dieses Jahr wieder nach Nepal reisen. Sie hat im Dezember 2009 einen Unterstützungsverein gegründet. Unter dieser Internetadresse kann man mehr über diese so notwendige Arbeit erfahren.
http://www.shanti-leprahilfe-nepal.ch

Charta für die Rechte der Frauen
Wir spielen nicht einfach mit Symbolen, sondern setzen uns klar für die Frauenrechte ein! Unterschreiben auch sie die Charta der Frauenrechte und treten sie einer Plattform bei, die den offenen Dialog über Integration und Migration sucht und sich dabei ihrer Werte klar bewusst ist – den unverhandelbaren Frauenrechten!
http://www.charta-frauenrechte.ch/de/index.html

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Monika Hauser –
Nicht aufhören anzufangen. Eine Aerztin im Einsatz für kriegstraumatisierte Frauen

Im Krieg oder auf der Flucht vergewaltigt, in darauf folgenden Friedenszeiten von der Gesellschaft und den eigenen Angehörigen verstossen, die sie beschuldigen, die Familienehre beschmutzt zu haben: Dies ist die brutale Realität unzähliger kriegstraumatisierter Frauen, die es oft vorziehen, zu schweigen, anstatt sich einer erneuten Demütigung auszusetzen. Monika Hauser und ihr Team von medica mondiale haben in unermüdlicher Arbeit und aufgrund jahrelanger Erfahrungen Therapien entwickelt, mittels derer die Opfer sexualisierter Gewalt ihre Stimme wiedererlangen, um ihre Geschichten erzählen und die erlittenen Traumata verarbeiten zu können. Sie haben geschützte Orte geschaffen, an denen Frauen lernen, wieder Vertrauen in Gemeinschaft und Beziehungen zu setzen und ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen.
„Nicht aufhören anzufangen“ ist die Biographie einer Frau, die auszog, um Körper zu verarzten und Seelen zu heilen, und die zusammen mit  medica mondiale Pionierarbeit leistet, damit sexualisierte Kriegsgewalt zum öffentlichen Thema wird.
(siehe auch Frauenstimme 4/2008, Starke Frauen – Mutige Frauen)
Rüffer & rub, Sachbuchverlag, Zürich, ISBN 978-3-907625-41-5

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Susan Nathan
Sie schenkten mir Dornen
Ausgegrenzt im Land der Verheissung

Susan Nathan hatte einen Traum: Als gläubige Jüdin und überzeugte Zionistin wollte sie immer in Israel – dem Land der Verheissung – leben. Doch als sie beschloss, in von Palästinensern bewohntes Gebiet zu ziehen, stiess sie auf eine Mauer des Unverständnisses und der Ablehnung: Sie zählte nicht mehr zu den Kreisen der Einheimischen. Susans Nathans Traum zerplatzte. Nun erzählt sie offen von ihrem Leben als Ausgegrenzte im eigenen Land. Doch sie lässt sich durch die Mauern des Schweigens nicht mundtot machen, sondern kämpft unbeeindruckt für ihre Rechte als Bürgerin in einem demokratischen Land.

Ueber die Autorin
Susan Nathan, geboren 1949 als Jüdin in England, wuchs während der Apartheid in Südafrika auf. In London arbeitete sie als Betreuerin von ausgegrenzten AIDS-Erkrankten. Dann entschloss sie sich, das jüdische Recht auf Einbürgerung in Israel (Alija) wahrzunehmen und dort zu leben – ein Lebenstraum, der angesichts der realen Verhältnisse rasch der Ernüchterung wich. Dies ist Susan Nathans erstes Buch.

Bastei Lübbe Taschenbuch, Band 61614, 1. Auflage 1997
ISBN 978-3-404-61614-5

Friedfertig und widerständig
Frauen für den Frieden Schweiz
304 Seiten, durchgehend illustriert ISBN 3-7193-1413-8
Verlag Huber, Frauenfeld, Fr. 36.-, Prospekt

LUISA MORGANTINI
Vice President of the European Parliament

PALESTINIAN EXTRA VIRGIN OLIVE OIL INTO THE EU PARLIAMENT

It will be distributed in all tables and restaurants of the European Parliament in Brussels and in Strasbourg, the olive oil produced in the Palestinian Occupied Territories and rigorously Fair Trade. Since long time, the EP utilizes Fair Trade products, thanks to the initiative by a group by MEPs, but it is the first time for a Palestinian product.

"It aims to be also a symbolic act – declared Luisa Morgantini, Vice President of the European Parliament and promoter of the initiative- but it will also be an important support to the Palestinian farmers' cooperatives, women and men who continue to cultivate, to love and to defend their lands threatened and expropriated by the violence perpetrated by the Israeli military occupation, by the colonial annexation wall that goes on uprooting trees, demolishing houses and steeling the cultivated lands to the farmers. From now on eating in the tables or in the restaurant of the EP will be for me and for many others an emotion and also a solidarity act by seeing the Palestinian Label over this product that because of its precious flavour represents an hymn to the taste and to the fair trade".

The extra virgin olive oil is produced by the Parc - The Palestinian Agricultural Relief Committees- distributed by Oxfam and reports in its label the website www.palestinianfairtrade.ps/english.php Palestinian Fair Trade Department (FTD).

Statement By Israeli Women's Organizations

We women’s organizations from a broad spectrum of political views demand an end to the bombing and other tools of death, and call for the immediate start of deliberations to talk peace and not make war. The dance of death and destruction must come to an end. We demand that war no longer be an option, nor violence a strategy, nor killing an alternative. The society we want is one in which every individual can lead a life of security – personal, economic, and social.

It is clear that the highest price is paid by women and others from the periphery – geographic, economic, ethnic, social, and cultural – who now, as always, are excluded from the public eye and dominant discourse.

The time for women is now. We demand that words and actions be conducted in another language.

Ahoti- For Women in Israel
Anuar- Jewish and Arab Women Leadership
Artemis
- Economic Society for Women
Aswat- Palestinian Gay Women
Bat Shalom
Coalition of Women for Peace
Economic Empowerment for Women
Feminancy: College for Women’s Empowerment
Feminist Activist Group – Jerusalem
Feminist Activist Group – Tel Aviv
International Women’s Commission: Israeli Branch
Isha L’Isha- Haifa Feminist Center
Itach: Women Lawyers for Social Justice
Kol Ha-Isha- Jerusalem Women’s Center
Mahut Center- Information, Training, and Employment for Women
Shin Movement- Equal Representation for Women
Supportive Community- Women's Business Development Center
TANDI – Movement of Democratic Women for Israel
Tmura: The Israeli Antidiscrimination Legal Center
University against Harassment – Tel Aviv
Women and their Bodies
Women’s Parliament
Women’s Spirit- Financial Independence for Women Victims of Violence

Monika Hauser erhält den Alternativen Nobelpreis für ihre Hilfe zugunsten missbrauchter Frauen
Menschen, die beispielhafte Antworten auf die dringlichsten Herausforderungen unserer Zeit verwirklichen, werden in Stockholm alljährlich mit dem Alternativen Nobelpreis geehrt. In diesem Jahr zählt die in der Schweiz aufgewachsenen Ärztin Monika Hauser zu den Ausgezeichneten. Sie erhalte den Preis für ihren unermüdlichen Einsatz, den Opfern sexueller Gewalt in Krisenregionen gesellschaftliche Anerkennung und Entschädigung zu verschaffen, gab die Stiftung für Richtiges Leben (Right Livlihood) bekannt. Gemeinsam mit der 49 jährigen Gynäkologin werden die somalische Frauenrechtlerin Asha Hagi, die US-Journalistin Amy Goodman und das indische Ehepaar Krishnammal und Sankaralingam Jagannathan mit dem mit zwei Millionen Kronen (205 000 Euro) dotierten Preis ausgezeichnet. Sie erhalten ihn am 8. Dezember im Stockholmer Reichstag.

Monika Hauser ist eine der 1000 Friedenfrauen weltweit, die 2005 für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen wurden.

«Ich will das Tabu brechen und die Mauern des Schweigens niederreißen. Für die Würde der gefolterten Frauen.»

Erstellt von: bni 31.01.2012 14:53

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